Grundlagen

Dir fehlt grundlegendes Wissen in der Küche? Dann bist du hier genau richtig. Wir möchten dir erklären, wie die einfachsten Dinge vonstatten gehen, damit du dein ganz persönliches Erfolgserlebnis in der Küche im Handumdrehen erreichst. Egal ob du gerade bei deinen Eltern ausgezogen bist und du nun lernst, für dich selbst zu kochen oder ob du einfach deine Leidenschaft entdeckt hast. Wir helfen dir dabei, dich in der Küche besser auszukennen und die Basics kennenzulernen.

Ein vernünftiges und gut durchdachtes „Mise en Place“ ist das A und O in der Küche. Eine gute Vorbereitung erleichtert es, das Gericht zu kochen. Es ist immer ratsam, das gesamte Rezept vorher einmal durchzulesen und die einzelnen Arbeitsschritte im Kopf durchzugehen. Am besten überlegst du zunächst welches Produkt die längste Garzeit hat und beginnst damit. Überlege, in welcher Reihenfolge du die Zutaten benötigst und stelle sie dir in Reichweite parat. Schäle und schnibbel Gemüse schon im Vorfeld und stelle es in kleinen Schüssel beiseite. Wenn du dann richtig beginnst zu kochen, hast du alles schnell zur Hand und nichts brennt dir an.

In einer Küche, in der gekocht werden soll, dürfen Gewürze nicht fehlen. Dazu ist es nicht notwendig einen riesigen Gewürzschrank mit exotischen Gewürzen zu befallen, aber einige Gewürze gehören zu einer soliden Grundausstattung dazu.

Hier eine kleine Auflistung, die wir regelmäßig benutzen:

  • Meersalz

  • Schwarzer Pfeffer

  • Paprikapulver edelsüß

  • Cayennepfeffer

  • Chiliflocken

  • Curry

  • Kreuzkümmel

  • Muskatnuss

Für ausgewählte Gerichte verwenden wir auch: Safranfäden, Piment, Koriandersaat, Zimt, Habanero-Pulver, schwarzes hawaiianisches Meersalz, Limetten-Pfeffer, bunten Pfeffer

Wir lieben es mit frischen Kräutern zu kochen. Sie geben einfach ein ganz anderes und oft intensiveres Aroma ab, als getrocknete Kräuter. Um mit frischen Kräutern zu kochen, brauchst du keinen ganzen Kräutergarten hinterm Hause. Ein paar wenige im Top auf der Fensterbank reichen bereits aus. Basilikum, Schnittlauch, Thymian und Rosmarin sind relativ pflegeleicht und lassen sich super verarbeiten. In den kälteren Jahreszeiten greifen wir aber auch gerne auf getrocknete Kräuter und Kräutermischungen zurück. Generell bietet sich ein Vorrat an folgenden Kräutern an:

  • Thymian

  • Rosmarin

  • Schnittlauch

  • Petersilie

  • Basilikum

Als getrocknete Kräuter:

  • Oregano

  • Majoran

  • Lorbeerblätter

  • Italienische Kräuter

  • Kräuter der Provence

Damit deine Nudeln ‚al dente’ werden und nicht aneinanderkleben, solltest du sie in reichlich Salzwasser kochen. Auf den Packungen ist in der Regel die Kochdauer (zwischen 6 und 12 Minuten) angegeben. Verwende kein Öl im Wasser. Das löst die natürliche Stärke und verhindert, dass die Nudeln die Sauce aufnehmen können. Damit sie nicht aneinanderkleben kannst du hin und wieder einfach mit einem Löffel oder einer Gabel in den Nudeln rühren und diese voneinander trennen.

Bei Spaghetti, Tagliatelle oder anderen langen Nudelsorten gibt es einen einfachen Trick, wie du testen kannst, ob die Nudeln ‚al dente’ sind. Hole eine Nudel aus dem Wasser heraus und werfe sie gegen den Fliesenspiegel oder eine glatte Oberfläche (Kühlschrank, Glasplatte, Ofentür). Bleibt die Nudel kleben ist sie ‚al dente’. Fällt sie herunter, ist sie entweder bereits zu lange gekocht oder noch nicht gut. Natürlich kannst du auch einfach eine Nudel probieren und selber beurteilen ob deine Nudeln fertig sind.

Reis kochen ist gar nicht so einfach. Es gibt verschiedene Methoden, dass der Reis nicht klebt, gar ist und noch einen leichten Biss hat.

Quell-Methode

Bei der Quell-Methode nimmst du einfach einen Anteil Reis und doppelt so viel Wasser. Diese Angabe wird oft in Tassen gemacht. Das Wasser mit Salz aufkochen lassen und dann erst den Reis hinzugeben. Bei kleiner Hitze lässt du den Reis jetzt solange kochen bis der Reis das gesamte Wasser aufgenommen hat (ca. 18-20 Minuten). Der Reis wird durch die Wasseraufnahme schön weich.

Wasser-Kochmethode

Du kannst den Reis auch einfach in reichlich Salzwasser kochen, solange bis er gar ist und anschließend abgießen. Bei der Zeitangabe solltest du die der Packungsanleitung beachten. In der Regel sollte das ebenfalls ca. 20 Minuten dauern.

Reisbeutel-Methode

Bei der Reisbeutelmethode wird der Reis in Kochbeuteln à 125 g in reichlich Salzwasser auf kleiner Stufe gekocht. Die Kochbeutel nach der Kochzeit (nach Packungsanleitung) gut abtropfen und aufschneiden. Nachteil: Du kannst vorher nicht probieren, ob der Reis gar ist.

Das Salzwasser kannst du bei jeder Garmethode durch Brühe ersetzen. Mengen: 250 g reichen für ca. 4 Portionen als Beilage

Die Eigenschaften der einzelnen Kartoffelsorten findest du bei unseren Produktinfos. Hier erfährst du zu welchem Zweck du sie wie zubereiten kannst.

Möchtest du Kartoffeln als Beilage oder für ein Kartoffelpüree kochen, solltest du sie zunächst schälen und waschen. Je nach Größe können die Kartoffeln auch in Achtel- oder Viertelstücke geschnitten werden. Die Kartoffel in einen Topf geben und so viel Wasser hinzugeben, dass alle Kartoffeln bedeckt sind. Gut salzen und einmal aufkochen lassen. Anschließend bei niedriger Hitzezufuhr ca. 20 Minuten kochen. Steche mit einem Messer in eine Kartoffel. Fällt die Kartoffel vom Messer von alleine ab sind die Kartoffeln gar.

Für Bratkartoffeln oder einen Kartoffelsalat solltest du bereits am Vortag Kartoffeln mit der Schale kochen. Am nächsten Tag die Kartoffeln pellen und in Scheiben oder Stücke schneiden und weiterverarbeiten.

Für ein Gratin werden die Kartoffeln zwar geschält, gewaschen und in Scheiben geschnitten, aber nicht gekocht. Die Scheiben werden einfach in der Sauce kurz erwärmt und anschließend im Ofen gegart.

Brühe oder Fond ist die Grundlage für viele Saucen, Suppen und Gerichte. Daher lohnt es sich seine eigene Brühe mit frischem Gemüse zu kochen. Richtig verschlossen in Weckgläsern oder Schraubgläsern hält sich die Brühe bis zu mehreren Monaten. Dazu solltest du wie folgt vorgehen:

Brühe einkochen

Zutaten

  • 1 Stück Suppenfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1/2 Knollensellerie
  • 2 Tomaten
  • 1 Kohlrabi

Zubereitung

  1. Das Fleisch in etwas Öl anbraten.

  2. Das Gemüse ungeschält grob schneiden und zu dem Fleisch geben. Mit dem Tomatenmark dünsten.

  3.  4 Liter Wasser zu dem Gemüse gießen und aufkochen. 2,5 Stunden köcheln lassen. 

  4. Die Suppe durch ein Sieb gießen und die Brühe auffangen. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf die beliebige Menge oder je nach Geschmack einreduzieren lassen. 

  5. In Schraub- oder Weckgläser füllen und gut verschließen.

Fett gibt es in vielen Ausführungen. Margarine, Butter oder Öl. Und auch da gibt es nochmal Unterscheidungen. Fette und Öle haben alle einen unterschiedlichen Rauchpunkt. Dieser gibt an, ab welcher Temperatur das Fett oder Öl anfängt zu rauchen und besser nicht mehr weiterverwendet werden sollte.

Pflanzenöle (Rauchpunkt > 200°C)
Bei Pflanzenölen wie Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenölen wird zwischen kaltgepressten und raffinierten Ölen unterschieden. Die raffinierten Öle sind hitzestabil und haben einen Rauchpunkt von >200 °C. So eignen sie sich zum Braten von Fleisch, weil die Poren schnell geschlossen werden und eine schöne braune Oberfläche entsteht.

Tipp: Um zu prüfen, ob das Öl heiß genug ist, einen Holz-Kochlöffel oder ein Holzstäbchen in das Öl halten. Wenn es bereits brutzelt, ist das Öl heiß genug.

Butter & Margarine (Rauchpunkt <175 °C)
Butter und Margarine haben einen niedrigeren Rauchpunkt und einen hohen Wasseranteil. Daher eignen sie sich zum Schmoren oder Dünsten von Gemüse oder Zwiebeln. Light- oder Balance-Produkte mit Joghurtzusätzen eignen sich nicht zum Braten.

Wenn du deine Pasta selber machen willst, benötigst du eine Nudelmaschine und den richtigen Teig. Unten findest du ein Rezept für Tagliatelle, Spaghetti und Lasagneplatten. Damit die Nudeln ‚al dente‘ werden, solltest du Nudelmehl verwenden. Wir verwenden das Mehl der italienischen Marke De Cecco*. Du kannst aber auch normales Mehl mit Hartweizengrieß mischen (1:1).

Nudelteig

Zutaten

  • 200 g Nudelmehl
  • 1 EL Öl
  • 2 Eier
  • Salz

Zubereitung

  1. Die Zutaten mit einer Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und 10 Minuten mit den Händen kneten. Anschließend den Teig 20 Minuten ruhen lassen.

  2. Golfballgroße Stücke vom Teig nehmen, in der Hand etwas plattdrücken und durch die Walze der Nudelmaschine drehen. Dabei solltest du auf der gröbsten Einstellung beginnen und immer feiner werden. 

  3. Die elastische Teigbahn kannst du nun zu Lasagneplatten zurechtschneiden oder durch die Spaghetti- oder Tagliatellewalze drehen. Dabei sollte sowohl der Teig als auch die Maschine immer wieder bemehlt werden, damit nichts festklebt. 

  4. Die Lasagneplatten bemehlt auf einen Teller legen oder direkt verarbeiten. 

  5. Die langen Nudeln (Tagliatelle oder Spaghetti) zum Trocknen aufhängen. Die fertigen Nudeln für 4 Minuten in reichlich Salzwasser ‚al dente’ Kochen.  

*unbezahlte Werbung wegen Markennennung

Bei Spätzleteigen scheiden sich die Geister. Die Einen bestehen darauf, dass Spätzleteig nur schmecken kann, wenn er von Hand „geschlagen“ wird, die Anderen lassen lieber die Küchenmaschine arbeiten. Wir schlagen ihn zwar noch traditionell mit der Hand, aber schaben ihn nicht vom Brett, sondern benutzen die Spätzlereibe „Spätzleria“ von Tupperware* (mehr Infos hierzu unter Küchenutensilien). Damit kann man je nach Druck Spätzle oder Knöpfle herstellen und sie schmecken einfach super lecker. Spätzle schmecken ideal als Beilage zu Fleisch mit Saucen. Aber auch unsere Käsespätzle und die original Südtiroler Spinatspätzle solltest du mal ausprobieren!

Spätzleteig

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 5 Eier
  • 1 TL Salz
  • 220 ml lauwarmes Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in einer großen Rührschüssel vermengen und mit der Hand schlagen, sodass viel Luft in den Teig kommt. 

  2. Der Teig sollte sich ziehen lassen ohne auseinander zu reißen. Gegebenenfalls durch die Zugabe von Wasser oder Mehl die richtige Konsistenz erzeugen. 

  3. Die Spätzlereibe auf einen Topf mit siedendem Salzwasser legen und den Teig mit Hilfe des Schabers portionsweise durch die Reibe geben. 

  4. Sobald die Spätzle oben schwimmen können sie abgeschöpft werden.

*unbezahlte Werbung wegen Markennennung

Beim Pizzateig kommt es besonders auf die Knetdauer und die Gehzeiten an, deswegen solltest du diese in jedem Fall einhalten. Nur beim kneten kannst du viel Luft einarbeiten, sodass der Teig schön grobporig wird. Dadurch wird der Teig luftig leicht und außen schön knusprig. Probier doch mal unsere Pizza Tricolore.

Pizzateig

Zutaten

  • 11,5 g frische Hefe (1/4 Würfel)
  • 1 Prise Zucker
  • 250 g Mehl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 EL Salz
  • 1/2 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Rührschüssel geben und mittig eine große Mulde formen. 

  2. Die Hefe mit einer Prise Zucker in lauwarmem Wasser auflösen. Zucker aktiviert die Hefe und wirkt wie ein Booster und reduziert die Gehzeit. 

  3. Das Hefewasser in die Mulde geben und mit Mehl vom Rand bedecken. Noch nicht verrühren und einfach so abgedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.

  4. Salz und Olivenöl hinzugeben und für 5 Minuten gut durchkneten. Wichtig ist, dass du ihn mit den Händen knetest, weil die Handwärme die Hefe zusätzlich aktiviert. 

  5. Dabei sollte der Teig nur am Anfang an den Händen kleben. Bei Bedarf etwas Mehl hinzugeben. Den Teig zu einer Kugel formen und erneut abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

  6. Den Teig 10 Minuten auf der bemehlten Arbeitsfläche kneten, sodass viel Luft eingearbeitet wird. Dabei sollte der Teig nicht an den Händen kleben. Bei Bedarf weiterhin Mehl hinzugeben. 

  7. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Mehl bestreuen. Den Pizzateig kannst du zunächst auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und dann auf dem Blech in die richtige Form bringen. 

  8. Mit Tomatensauce bestreichen und nach Belieben belegen. Die Pizza sollte für ca. 30 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) gebacken werden. 

Ein vernünftiges und gut durchdachtes „Mise en Place“ ist das A und O in der Küche. Eine gute Vorbereitung erleichtert es, das Gericht zu kochen.

Es ist immer ratsam, das gesamte Rezept vorher einmal durchzulesen und die einzelnen Arbeitsschritte im Kopf durchzugehen. Am besten überlegst du zunächst welches Produkt die längste Garzeit hat und beginnst damit.

Überlege, in welcher Reihenfolge du die Zutaten benötigst und stelle sie dir in Reichweite parat. Schäle und schnibbel Gemüse schon im Vorfeld und stelle es in kleinen Schüssel beiseite. Wenn du dann richtig beginnst zu kochen, hast du alles schnell zur Hand und nichts brennt dir an.

In einer Küche, in der gekocht werden soll, dürfen Gewürze nicht fehlen. Dazu ist es nicht notwendig einen riesigen Gewürzschrank mit exotischen Gewürzen zu befallen, aber einige Gewürze gehören zu einer soliden Grundausstattung dazu.

Hier eine kleine Auflistung, die wir regelmäßig benutzen:

  • Meersalz
  • Schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • Cayennepfeffer
  • Chiliflocken
  • Curry
  • Kreuzkümmel
  • Muskatnuss

Für ausgewählte Gerichte verwenden wir auch:

  • Safranfäden
  • Piment
  • Koriandersaat
  • Zimt
  • Habanero-Pulver
  • Schwarzes hawaiianisches Meersalz
  • Limetten-Pfeffer
  • Bunten Pfeffer

Wir lieben es mit frischen Kräutern zu kochen. Sie geben einfach ein ganz anderes und oft intensiveres Aroma ab, als getrocknete Kräuter. Um mit frischen Kräutern zu kochen, brauchst du keinen ganzen Kräutergarten hinterm Hause.

Ein paar wenige im Top auf der Fensterbank reichen bereits aus. Basilikum, Schnittlauch, Thymian und Rosmarin sind relativ pflegeleicht und lassen sich super verarbeiten.

In den kälteren Jahreszeiten greifen wir aber auch gerne auf getrocknete Kräuter und Kräutermischungen zurück. Generell bietet sich ein Vorrat an folgenden Kräutern an:

    • Thymian
    • Rosmarin
    • Schnittlauch
    • Petersilie
    • Basilikum

    Als getrocknete Kräuter:

    • Oregano
    • Majoran
    • Lorbeerblätter
    • Italienische Kräuter
    • Kräuter der Provence

    Damit deine Nudeln ‚al dente’ werden und nicht aneinanderkleben, solltest du sie in reichlich Salzwasser kochen. Auf den Packungen ist in der Regel die Kochdauer (zwischen 6 und 12 Minuten) angegeben.

    Verwende kein Öl im Wasser. Das löst die natürliche Stärke und verhindert, dass die Nudeln die Sauce aufnehmen können. Damit sie nicht aneinanderkleben kannst du hin und wieder einfach mit einem Löffel oder einer Gabel in den Nudeln rühren und diese voneinander trennen.

    Bei Spaghetti, Tagliatelle oder anderen langen Nudelsorten gibt es einen einfachen Trick, wie du testen kannst, ob die Nudeln ‚al dente’ sind. Hole eine Nudel aus dem Wasser heraus und werfe sie gegen den Fliesenspiegel oder eine glatte Oberfläche (Kühlschrank, Glasplatte, Ofentür).

    Bleibt die Nudel kleben ist sie ‚al dente’. Fällt sie herunter, ist sie entweder bereits zu lange gekocht oder noch nicht gut. Natürlich kannst du auch einfach eine Nudel probieren und selber beurteilen ob deine Nudeln fertig sind.

    Reis kochen ist gar nicht so einfach. Es gibt verschiedene Methoden, dass der Reis nicht klebt, gar ist und noch einen leichten Biss hat.

    Quell-Methode

    Bei der Quell-Methode nimmst du einfach einen Anteil Reis und doppelt so viel Wasser. Diese Angabe wird oft in Tassen gemacht. Das Wasser mit Salz aufkochen lassen und dann erst den Reis hinzugeben. Bei kleiner Hitze lässt du den Reis jetzt solange kochen bis der Reis das gesamte Wasser aufgenommen hat (ca. 18-20 Minuten). Der Reis wird durch die Wasseraufnahme schön weich.

    Wasser-Kochmethode

    Du kannst den Reis auch einfach in reichlich Salzwasser kochen, solange bis er gar ist und anschließend abgießen. Bei der Zeitangabe solltest du die der Packungsanleitung beachten. In der Regel sollte das ebenfalls ca. 20 Minuten dauern.

    Reisbeutel-Methode

    Bei der Reisbeutelmethode wird der Reis in Kochbeuteln à 125 g in reichlich Salzwasser auf kleiner Stufe gekocht. Die Kochbeutel nach der Kochzeit (nach Packungsanleitung) gut abtropfen und aufschneiden. Nachteil: Du kannst vorher nicht probieren, ob der Reis gar ist.

    Das Salzwasser kannst du bei jeder Garmethode durch Brühe ersetzen. Mengen: 250 g reichen für ca. 4 Portionen als Beilage

    Die Eigenschaften der einzelnen Kartoffelsorten findest du bei unseren Produktinfos. Hier erfährst du zu welchem Zweck du sie wie zubereiten kannst.

    Möchtest du Kartoffeln als Beilage oder für ein Kartoffelpüree kochen, solltest du sie zunächst schälen und waschen. Je nach Größe können die Kartoffeln auch in Achtel- oder Viertelstücke geschnitten werden.

    Die Kartoffel in einen Topf geben und so viel Wasser hinzugeben, dass alle Kartoffeln bedeckt sind. Gut salzen und einmal aufkochen lassen. Anschließend bei niedriger Hitzezufuhr ca. 20 Minuten kochen.

    Steche mit einem Messer in eine Kartoffel. Fällt die Kartoffel vom Messer von alleine ab sind die Kartoffeln gar.

    Für Bratkartoffeln oder einen Kartoffelsalat solltest du bereits am Vortag Kartoffeln mit der Schale kochen. Am nächsten Tag die Kartoffeln pellen und in Scheiben oder Stücke schneiden und weiterverarbeiten.

    Für ein Gratin werden die Kartoffeln zwar geschält, gewaschen und in Scheiben geschnitten, aber nicht gekocht. Die Scheiben werden einfach in der Sauce kurz erwärmt und anschließend im Ofen gegart.

    Brühe oder Fond ist die Grundlage für viele Saucen, Suppen und Gerichte. Daher lohnt es sich seine eigene Brühe mit frischem Gemüse zu kochen. Richtig verschlossen in Weckgläsern oder Schraubgläsern hält sich die Brühe bis zu mehreren Monaten. Dazu solltest du wie folgt vorgehen:

    Brühe einkochen

    Zutaten

    • 1 Stück Suppenfleisch
    • 2 EL Tomatenmark
    • 1 Stange Lauch
    • 2 Möhren
    • 2 Zwiebeln
    • 3 Knoblauchzehen
    • 3 Lorbeerblätter
    • 1 Petersilienwurzel
    • 1/2 Knollensellerie
    • 2 Tomaten
    • 1 Kohlrabi

    Zubereitung

    1. Das Fleisch in etwas Öl anbraten.

    2. Das Gemüse ungeschält grob schneiden und zu dem Fleisch geben. Mit dem Tomatenmark dünsten.

    3.  4 Liter Wasser zu dem Gemüse gießen und aufkochen. 2,5 Stunden köcheln lassen. 

    4. Die Suppe durch ein Sieb gießen und die Brühe auffangen. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf die beliebige Menge oder je nach Geschmack einreduzieren lassen. 

    5. In Schraub- oder Weckgläser füllen und gut verschließen.

    Fett gibt es in vielen Ausführungen. Margarine, Butter oder Öl. Und auch da gibt es nochmal Unterscheidungen.

    Fette und Öle haben alle einen unterschiedlichen Rauchpunkt. Dieser gibt an, ab welcher Temperatur das Fett oder Öl anfängt zu rauchen und besser nicht mehr weiterverwendet werden sollte.

    Pflanzenöle
    (Rauchpunkt > 200°C)
    Bei Pflanzenölen wie Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenölen wird zwischen kaltgepressten und raffinierten Ölen unterschieden. Die raffinierten Öle sind hitzestabil und haben einen Rauchpunkt von >200 °C. So eignen sie sich zum Braten von Fleisch, weil die Poren schnell geschlossen werden und eine schöne braune Oberfläche entsteht.

    Tipp: Um zu prüfen, ob das Öl heiß genug ist, einen Holz-Kochlöffel oder ein Holzstäbchen in das Öl halten. Wenn es bereits brutzelt, ist das Öl heiß genug.

    Butter & Margarine
    (Rauchpunkt <175 °C)
    Butter und Margarine haben einen niedrigeren Rauchpunkt und einen hohen Wasseranteil. Daher eignen sie sich zum Schmoren oder Dünsten von Gemüse oder Zwiebeln. Light- oder Balance-Produkte mit Joghurtzusätzen eignen sich nicht zum Braten.

    Wenn du deine Pasta selber machen willst, benötigst du eine Nudelmaschine und den richtigen Teig. Unten findest du ein Rezept für Tagliatelle, Spaghetti und Lasagneplatten.

    Damit die Nudeln ‚al dente‘ werden, solltest du Nudelmehl verwenden. Wir verwenden das Mehl der italienischen Marke De Cecco*. Du kannst aber auch normales Mehl mit Hartweizengrieß mischen (1:1).

    Nudelteig

    Zutaten

    • 200 g Nudelmehl
    • 1 EL Öl
    • 2 Eier
    • Salz

    Zubereitung

    1. Die Zutaten mit einer Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und 10 Minuten mit den Händen kneten. Anschließend den Teig 20 Minuten ruhen lassen.

    2. Golfballgroße Stücke vom Teig nehmen, in der Hand etwas plattdrücken und durch die Walze der Nudelmaschine drehen. Dabei solltest du auf der gröbsten Einstellung beginnen und immer feiner werden. 

    3. Die elastische Teigbahn kannst du nun zu Lasagneplatten zurechtschneiden oder durch die Spaghetti- oder Tagliatellewalze drehen. Dabei sollte sowohl der Teig als auch die Maschine immer wieder bemehlt werden, damit nichts festklebt. 

    4. Die Lasagneplatten bemehlt auf einen Teller legen oder direkt verarbeiten. 

    5. Die langen Nudeln (Tagliatelle oder Spaghetti) zum Trocknen aufhängen. Die fertigen Nudeln für 4 Minuten in reichlich Salzwasser ‚al dente’ Kochen.  

    *unbezahlte Werbung wegen Markennennung

    Bei Spätzleteigen scheiden sich die Geister. Die Einen bestehen darauf, dass Spätzleteig nur schmecken kann, wenn er von Hand „geschlagen“ wird, die Anderen lassen lieber die Küchenmaschine arbeiten.

    Wir schlagen ihn zwar noch traditionell mit der Hand, aber schaben ihn nicht vom Brett, sondern benutzen die Spätzlereibe „Spätzleria“ von Tupperware* (mehr Infos hierzu unter Küchenutensilien). Damit kann man je nach Druck Spätzle oder Knöpfle herstellen und sie schmecken einfach super lecker.

    Spätzle schmecken ideal als Beilage zu Fleisch mit Saucen. Aber auch unsere Käsespätzle und die original Südtiroler Spinatspätzle solltest du mal ausprobieren!

    Spätzleteig

    Zutaten

    • 500 g Mehl
    • 5 Eier
    • 1 TL Salz
    • 220 ml lauwarmes Wasser
    • Salz, Pfeffer
    • Muskatnuss

    Zubereitung

    1. Alle Zutaten in einer großen Rührschüssel vermengen und mit der Hand schlagen, sodass viel Luft in den Teig kommt. 

    2. Der Teig sollte sich ziehen lassen ohne auseinander zu reißen. Gegebenenfalls durch die Zugabe von Wasser oder Mehl die richtige Konsistenz erzeugen. 

    3. Die Spätzlereibe auf einen Topf mit siedendem Salzwasser legen und den Teig mit Hilfe des Schabers portionsweise durch die Reibe geben. 

    4. Sobald die Spätzle oben schwimmen können sie abgeschöpft werden.

    *unbezahlte Werbung wegen Markennennung

    Beim Pizzateig kommt es besonders auf die Knetdauer und die Gehzeiten an, deswegen solltest du diese in jedem Fall einhalten. Nur beim kneten kannst du viel Luft einarbeiten, sodass der Teig schön grobporig wird. Dadurch wird der Teig luftig leicht und außen schön knusprig. Probier doch mal unsere Pizza Tricolore.

    Pizzateig

    Zutaten

    • 11,5 g frische Hefe (1/4 Würfel)
    • 1 Prise Zucker
    • 250 g Mehl
    • 150 ml lauwarmes Wasser
    • 1/2 EL Salz
    • 1/2 EL Olivenöl

    Zubereitung

    1. Das Mehl in eine Rührschüssel geben und mittig eine große Mulde formen. 

    2. Die Hefe mit einer Prise Zucker in lauwarmem Wasser auflösen. Zucker aktiviert die Hefe und wirkt wie ein Booster und reduziert die Gehzeit. 

    3. Das Hefewasser in die Mulde geben und mit Mehl vom Rand bedecken. Noch nicht verrühren und einfach so abgedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.

    4. Salz und Olivenöl hinzugeben und für 5 Minuten gut durchkneten. Wichtig ist, dass du ihn mit den Händen knetest, weil die Handwärme die Hefe zusätzlich aktiviert. 

    5. Dabei sollte der Teig nur am Anfang an den Händen kleben. Bei Bedarf etwas Mehl hinzugeben. Den Teig zu einer Kugel formen und erneut abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

    6. Den Teig 10 Minuten auf der bemehlten Arbeitsfläche kneten, sodass viel Luft eingearbeitet wird. Dabei sollte der Teig nicht an den Händen kleben. Bei Bedarf weiterhin Mehl hinzugeben. 

    7. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Mehl bestreuen. Den Pizzateig kannst du zunächst auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und dann auf dem Blech in die richtige Form bringen. 

    8. Mit Tomatensauce bestreichen und nach Belieben belegen. Die Pizza sollte für ca. 30 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) gebacken werden. 

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