Produktinfos

Es ist nicht immer leicht frisch, regional, nachhaltig und auch noch günstig einzukaufen. Oft gibt es je nach Lebensmittel eine riesige Auswahl verschiedener Marken, Sorten, Formen und Farben. Nicht immer findet man das richtige Produkt und dann sollte es im besten Fall auch noch schmecken. Hier zeigen wir dir, worauf es bei einigen Lebensmitteln besonders drauf ankommt.

Die Auswahl an Tomaten in einem Supermarkt ist meist überwältigend. Da kann man sich oft nicht entscheiden, welche die richtigen sind. Hier ein kleiner Überblick:

Romatomaten sind etwas größer und haben viel Fruchtfleisch. Daher eignen sie sich ideal für eine cremige Tomatensuppe. Aufgrund der Form werden sie auch oft Eiertomaten oder Flaschentomaten genannt.

Rispentomaten hängen sehr lange an der Rispe und sind teilweise auch noch an der Rispe hängend erhältlich. Deshalb werden sie erst sehr reif geerntet und sind dadurch besonders geschmackvoll. Sie eignen sich für den rohen Verzehrt aber auch zum Kochen von Suppen, Eintöpfen und Saucen.

Cocktailtomaten sind sehr kleine aber sehr aromatische Tomaten, die sich für den rohen Verzehr zum Beispiel in Salaten bestens eignen.

Cherrytomaten oder auch Kirschtomaten genannt, sind ebenfalls sehr kleine Tomätchen, die süßlich schmecken. Daher sind sie als Rohkost für einen kleinen Snack zwischendurch sehr beliebt.

Hier ein kleiner Überblick über die vielfältigen Nudelformen (und das sind noch längst nicht alle):

  • Spaghetti: Lange dünne Nudeln, erhältlich in verschiedenen Dicken.

  • Linguine: Plattgedrückte Spaghetti

  • Tagliatelle: Breite Bandnudeln

  • Fettucine: Schmale Bandnudeln

  • Farfalle: Schmetterlings- oder Schleifennudeln

  • Gnocchi: Kartoffelnudeln als kleine Klöße geformt

  • Maccharoni: Schmale glatte Nudeln, innen hohl

  • Penne: Breite Nudeln, innen hohl und außen geriffelt (ideal für Saucen)

  • Fussili: Spiralförmige kurze Nudeln

  • Tortiglioni: Sehr breite nudeln, innen hohl

  • Ravioli: Gefüllte kleine Nudeltasche

Wusstest du, dass es verschiedene Mehlsorten gibt. Weizenmehl wird in verschiedene Typen eingeordnet. Dabei gilt: Je höher die Zahl der Typbezeichnung ist, um so gröber ist das Mehl.

Typ 00: feines Weizenmehl ideal für Pizza
Typ 405: feines Weizenmehl, Haushaltsmehl
Typ 550: feines Weizenmehl für feinporige Teige
Typ 1050: dunkles Weizenmehl für Mischbrote
Typ 1700: Weizenschrot oder auch Bäckermehl. Kräftiger Geschmack. Für Mischbrote geeignet.

Nicht nur das Weizenmehl ist in verschiedene Typen unterteilt, sondern auch Dinkelmehl und Roggenmehl.

Neben den verschiedenen Typen gibt es heutzutage viele Marken, die das Mehl nach dem entsprechenden Verarbeitungszweck benennen. So stehen in unserem Schrank zum Beispiel Pizzamehl, Spätzlemehl und Nudelmehl.

Ja auch bei Knoblauch gibt es unterschiede. Es gibt frischen, getrockneten und geräucherten Knoblauch.

Frischer Knoblauch ist daran, zu erkennen, dass der Stiel noch leicht grün ist und die Knolle eine gummiartige Außenschicht hat.

Mit normalem Knoblauch ist meist der getrocknete Knoblauch gemeint. Dieser ist etwas intensiver im Geschmack und einfacher in der Verarbeitung. Dazu eine Zehe aus der Knolle abtrennen und die Zehe andrücken. Dann lässt sich die Schale besser entfernen. Wenn du die Zehe längs halbierst, erkennst du meist noch einen grünen Strunk. Wenn du diesen vor der Verarbeitung entfernst, so wird der Mundgeruch am nächsten Tag vermieden.

Geräucherter Knoblauch hält sich länger und gibt ein schönes sanftes rauchiges Aroma ab. Der normale Knoblauch-Geschmack ist dabei nicht sehr intensiv.


Wie das Logo des Blogs anmuten lässt, würzen wir auch gerne mal etwas schärfer mit verschiedenen Chili-Aromen. Dabei gibt es verschiedene Sorten mit verschiedenen Schärfegraden. Um die Schärfe einer Chili zu erkennen, solltest du die Scoville-Skala beachten. In dieser Einheit wird die Schärfe von Paprikapflanzen gemessen beziehungsweise angegeben.

Dabei hat eine normale Paprika keine Schärfe. Eine Peperoni liegt je nach Sorte zwischen 100 und 500. Jalapeños, die kleinen grünen, die gerne auf Chili-Burgern oder Nachoschalen für den nötigen Pfiff sorgen, liegen zwischen 2.500 und 8.000 Scoville. Der handelsübliche rote Tabasco fällt übrigens ebenfalls in diesen Bereich und hat einen Schärfegrad von ca. 3.570 Scoville. Der Cayennepfeffer, den wir sehr gerne zum Würzen nehmen, liegt zwischen 30.000 und 50.000 Scoville. Die Piri Piri ist oft in getrockneter Form erhältlich und liegt auf der Skala zwischen 50.000 und 100.000. Die Habanero, auch bekannt unter Lampion-Chili, ist mit Abstand die schärfste Chilipflanze, die wir selber jemals probiert und verarbeitet haben. Der Scovillewert kann bis zu 500.000 Scoville betragen. Danach folgt noch die Jolokia, die wir zumindest in einigen Supermärkten schon gesehen haben. Mit bis zu unfassbaren 1.0041.000 Scoville hat sie sich den schmeichelnden Beinamen „Ghost Pepper“ redlich verdient.

Nicht nur die frische Chilischoten sind zum Kochen geeignet. Aus getrockneten Chilis hergestellte Chiliflocken erzeugen eine angenehme Schärfe, die gut zu dosieren ist. Mit Chili-Pulver von der Habanero-Pflanze kannst du mit nur einer Messerspitze schon ordentlich Pfiff in deine Gerichte bringen. Aber auch Chilipasten sind zum Kochen super geeignet.

Wie du deine Kartoffeln richtig garst, erfährst du in unseren Grundlagen. Hier wollen wir dir zeigen, welche Kartoffeln sich für welche Gerichte eignen. Die verschiedenen Arten sind in drei Kategorien unterteilt, die sich nach dem Stärkegehalt in der Kartoffel richten. Dabei gilt: Je mehr stärke, desto lockerer wird die Kartoffel beim Garen.

Festkochend: Kartoffelsalat, Kartoffelgratin, Bratkartoffeln

Vorwiegend festkochend: Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Pommes, Rösti, Kartoffelsalat

Mehlig kochend: Kartoffelstampf, Kartoffelsuppe, Gnocchi, Knödel, Klöße, Eintöpfe

Wie du schon siehst kannst du für Bratkartoffeln und Kartoffelsalat festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln verwenden. Auf keinen Fall sind mehlige Kartoffeln geeignet. Dann werden die Kartoffeln nämlich matschig und nicht schön kross. Ebenso solltest du keine festkochenden Kartoffeln verwenden um einen lockeren Kartoffelstampf zuzubereiten. Möchtest du einfach nur Salzkartoffeln als Beilage machen, dann ist es wohl eher Geschmackssache, welche Kartoffelsorte du verwendest.

Der Eierkauf:
Anhand des aufgedruckten Codes kannst du nicht nur die Herkunft erkennen, sondern auch die Haltungsform des Huhns ablesen. Ist die erste Zahl eine 0 so stammt das Ei von einem Biohuhn. Die 1 steht für Freilandhaltung und eine 2 für Bodenhaltung. Bei Bio- oder Freilandhaltung haben die Hennen freien Auslauf und mehr Platz. Der entscheidende Unterschied liegt hier beim Futter, welches bei der Biohaltung aus ökologischem Anbau stammen muss. Dass Bodenhaltung nicht wirklich das ist, was wir uns bildlich darunter vorstellen ist manchmal schwer zu glauben. Denn hier sitzen die Hennen eng nebeneinander im Stall auf Stangen und haben nur einen kleinen Scharrbereich mit Streu.

Es folgt ein Ländercode für das jeweilige Land in dem die Henne ihre Eier legt. Anhand der darauffolgenden 7-stelligen Nummer kann nicht nur das Bundesland, sondern sogar der Stall ausfindig gemacht werden. Die ersten beiden Ziffern stehen für das Bundesland (05 steht zum Beispiel für NRW) und die letzten Ziffern stehen für den Stallbetrieb. Mit online Enkodierungs-Tools kannst du so den Stall deines Eis einfach ausfindig machen.

Außerdem werden Eier in Größenklassen eingeteilt. Dies ist allerdings tatsächlich auf dem Verpackungskarton zu finden. Die Größeneinteilung geht von S bis XL. Für den normalen gebraucht eignen sich Eier in Größe M oder L besonders gut.

Aufbewahrung:
Da sich Eier am besten bei Zimmertemperatur verarbeiten lassen, werden diese bei uns auch nicht gekühlt. Auf der Packung steht ein Mindesthaltbarkeits-Datum und ein Zeitpunkt, ab wann die Eier gekühlt werden sollten. Das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt bei 28 Tage nach dem Legen.

Frische Eier? Oder etwa schon faul?
Du bist dir nicht mehr sicher, bis wann das Ei haltbar ist, oder möchtest einfach nur sichergehen? Dann kannst du folgenden alten Trick anwenden. Das Ei einfach in ein Gefäß mit Wasser (Glas oder Schale) legen, sodass das Ei vom ganzen Wasser bedeckt ist. Bleibt das Ei am Boden liegen, ist es noch sehr frisch. Bleibt es am Boden, stellt sich allerdings auf, also mit einer Spitze nach oben, so ist es zwar noch genießbar, sollte aber bald verarbeitet werden. Schwimmt das Ei an der Wasseroberfläche, ist es verdorben und sollte besser nicht mehr verspeist werden.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Ei roh oder bereits gekocht ist, lege es auf einen Tisch und drehe es wie einen Kreisel. Dreht es sich schnell, so ist es bereits gekocht. Ein rohes Ei „eiert“ etwas und ist deutlich langsamer.

Zucker wird auch in herzhaften Gerichten verwendet. Das verhindert, dass eine unangenehme Säure zu sehr dominiert und wirkt gleichzeitig gegen Bitterstoffe an. Also immer wenn du Säure oder säurehaltige Lebensmittel, wie Tomaten, Essig oder Wein verwendest, solltest du eine Prise Zucker hinzugeben. Der weiße Industrie-Zucker ist aber nicht die einzige Möglichkeit Süße an dein Gericht zu bringen.

Der weiße Zucker, den wir im Haushalt kennen, stammt aus heimischen Zuckerrüben und besteht zu 100 % aus Saccharose. Rohrzucker stammt aus tropischem Zuckerrohr und ist mit dem Rübenzucker vergleichbar. Bei beiden gibt es den Zucker in weißer Form, dann wurde der Zucker gewaschen und raffiniert, sodass wenig Aschegehalt zurückbleibt. Brauner Zucker, egal ob aus der Zuckerrübe oder Rohrzucker, wurde einfach nicht bis zum letzten Schritt gewaschen und enthält einen höheren Aschegehalt. Daher die braune Farbe.

Agavendicksaft und Agavensirup werden oft als Alternative für Zucker verwendet. Der abgezapfte Saft von Agaven wird zu Sirup eingekocht und besteht aus Fructose und Glucose. Agavensaft ist deshalb so beliebt, weil er den niedrigsten Wert des gylkämischen Index’ aufweist. Das ist der Wert, der angibt, welche Wirkung ein kohlenhydrathaltiges Nahrungsmittel auf den Blutzuckerspiegel hat. (Achtung: fruktoseintolerante Menschen sollten aufpassen, da der Dicksaft einen hohen Fruktoseanteil hat).

Zum Süßen in der Küche kannst du auch Honig verwenden. Dieser ist zwar auch ungesund, wie normaler Zucker, aber bringt zumindest noch weitere Nährstoffe wie Mineralstoffe und Proteine mit sich. Außerdem ein erfreulicher Aspekt: Anders wie beim Agavendicksaft, kannst du Honig meist aus deiner Region kaufen.

Hier ein kleiner Überblick über die einzelnen Beef-Cuts, oder auch Fleisch-Teilstücke von Huhn, Rind und Schwein.

Rind Schwein Huhn/Geflügel

Falls du ein Fleischthermometer besitzt, kannst du dich an folgenden Temperaturen orientieren um dein Fleisch optimal zu garen:

Teilstück Medium (Rosa) Well Done (Durch)
Rinderfilet 55 °C – 58 °C 60 °C – 65 °C
Hüftsteak 56 °C 60 °C
Rinderbraten 70 °C 80 °C – 85 °C
Schweinefilet 58 °C 65 °C
Schweinerücken 65 °C – 70 °C > 70 °C
Schinken (Braten) 65 °C – 68 °C 75 °C
Gans 75 °C – 80 °C 90 °C – 92 °C
Entenbrust 62 °C – 65 °C > 65 °C
Hähnchen / Grillhähnchen 80 °C

Die Auswahl an Tomaten in einem Supermarkt ist meist überwältigend. Da kann man sich oft nicht entscheiden, welche die richtigen sind. Hier ein kleiner Überblick:

Romatomaten sind etwas größer und haben viel Fruchtfleisch. Daher eignen sie sich ideal für eine cremige Tomatensuppe. Aufgrund der Form werden sie auch oft Eiertomaten oder Flaschentomaten genannt.

Rispentomaten hängen sehr lange an der Rispe und sind teilweise auch noch an der Rispe hängend erhältlich. Deshalb werden sie erst sehr reif geerntet und sind dadurch besonders geschmackvoll. Sie eignen sich für den rohen Verzehrt aber auch zum Kochen von Suppen, Eintöpfen und Saucen.

Cocktailtomaten sind sehr kleine aber sehr aromatische Tomaten, die sich für den rohen Verzehr zum Beispiel in Salaten bestens eignen.

Cherrytomaten oder auch Kirschtomaten genannt, sind ebenfalls sehr kleine Tomätchen, die süßlich schmecken. Daher sind sie als Rohkost für einen kleinen Snack zwischendurch sehr beliebt.

Hier ein kleiner Überblick über die vielfältigen Nudelformen (und das sind noch längst nicht alle):

  • Spaghetti: Lange dünne Nudeln, erhältlich in verschiedenen Dicken.
  • Linguine: Plattgedrückte Spaghetti
  • Tagliatelle: Breite Bandnudeln
  • Fettucine: Schmale Bandnudeln
  • Farfalle: Schmetterlings- oder Schleifennudeln
  • Gnocchi: Kartoffelnudeln als kleine Klöße geformt
  • Maccharoni: Schmale glatte Nudeln, innen hohl
  • Penne: Breite Nudeln, innen hohl und außen geriffelt (ideal für Saucen)
  • Fussili: Spiralförmige kurze Nudeln
  • Tortiglioni: Sehr breite nudeln, innen hohl
  • Ravioli: Gefüllte kleine Nudeltasche

Wusstest du, dass es verschiedene Mehlsorten gibt. Weizenmehl wird in verschiedene Typen eingeordnet. Dabei gilt: Je höher die Zahl der Typbezeichnung ist, um so gröber ist das Mehl.

Typ 00: feines Weizenmehl ideal für Pizza
Typ 405: feines Weizenmehl, Haushaltsmehl
Typ 550: feines Weizenmehl für feinporige Teige
Typ 1050: dunkles Weizenmehl für Mischbrote
Typ 1700: Weizenschrot oder auch Bäckermehl. Kräftiger Geschmack. Für Mischbrote geeignet.

Nicht nur das Weizenmehl ist in verschiedene Typen unterteilt, sondern auch Dinkelmehl und Roggenmehl.

Neben den verschiedenen Typen gibt es heutzutage viele Marken, die das Mehl nach dem entsprechenden Verarbeitungszweck benennen. So stehen in unserem Schrank zum Beispiel Pizzamehl, Spätzlemehl und Nudelmehl.

Ja auch bei Knoblauch gibt es unterschiede. Es gibt frischen, getrockneten und geräucherten Knoblauch.

Frischer Knoblauch ist daran, zu erkennen, dass der Stiel noch leicht grün ist und die Knolle eine gummiartige Außenschicht hat.

Mit normalem Knoblauch ist meist der getrocknete Knoblauch gemeint. Dieser ist etwas intensiver im Geschmack und einfacher in der Verarbeitung.

Dazu eine Zehe aus der Knolle abtrennen und die Zehe andrücken. Dann lässt sich die Schale besser entfernen.

Wenn du die Zehe längs halbierst, erkennst du meist noch einen grünen Strunk. Wenn du diesen vor der Verarbeitung entfernst, so wird der Mundgeruch am nächsten Tag vermieden.

Geräucherter Knoblauch hält sich länger und gibt ein schönes sanftes rauchiges Aroma ab. Der normale Knoblauch-Geschmack ist dabei nicht sehr intensiv.


Wie das Logo des Blogs anmuten lässt, würzen wir auch gerne mal etwas schärfer mit verschiedenen Chili-Aromen. Dabei gibt es verschiedene Sorten mit verschiedenen Schärfegraden.

Um die Schärfe einer Chili zu erkennen, solltest du die Scoville-Skala beachten. In dieser Einheit wird die Schärfe von Paprikapflanzen gemessen beziehungsweise angegeben.

Dabei hat eine normale Paprika keine Schärfe. Eine Peperoni liegt je nach Sorte zwischen 100 und 500.

Jalapeños, die kleinen grünen, die gerne auf Chili-Burgern oder Nachoschalen für den nötigen Pfiff sorgen, liegen zwischen 2.500 und 8.000 Scoville. Der handelsübliche rote Tabasco fällt übrigens ebenfalls in diesen Bereich und hat einen Schärfegrad von ca. 3.570 Scoville.

Der Cayennepfeffer, den wir sehr gerne zum Würzen nehmen, liegt zwischen 30.000 und 50.000 Scoville. Die Piri Piri ist oft in getrockneter Form erhältlich und liegt auf der Skala zwischen 50.000 und 100.000.

Die Habanero, auch bekannt unter Lampion-Chili, ist mit Abstand die schärfste Chilipflanze, die wir selber jemals probiert und verarbeitet haben. Der Scovillewert kann bis zu 500.000 Scoville betragen. Danach folgt noch die Jolokia, die wir zumindest in einigen Supermärkten schon gesehen haben. Mit bis zu unfassbaren 1.0041.000 Scoville hat sie sich den schmeichelnden Beinamen „Ghost Pepper“ redlich verdient.

Nicht nur die frische Chilischoten sind zum Kochen geeignet. Aus getrockneten Chilis hergestellte Chiliflocken erzeugen eine angenehme Schärfe, die gut zu dosieren ist. Mit Chili-Pulver von der Habanero-Pflanze kannst du mit nur einer Messerspitze schon ordentlich Pfiff in deine Gerichte bringen. Aber auch Chilipasten sind zum Kochen super geeignet.

Wie du deine Kartoffeln richtig garst, erfährst du in unseren Grundlagen. Hier wollen wir dir zeigen, welche Kartoffeln sich für welche Gerichte eignen. Die verschiedenen Arten sind in drei Kategorien unterteilt, die sich nach dem Stärkegehalt in der Kartoffel richten. Dabei gilt: Je mehr stärke, desto lockerer wird die Kartoffel beim Garen.

Festkochend:
Kartoffelsalat, Kartoffelgratin, Bratkartoffeln

Vorwiegend festkochend:
Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Pommes, Rösti, Kartoffelsalat

Mehlig kochend:
Kartoffelstampf, Kartoffelsuppe, Gnocchi, Knödel, Klöße, Eintöpfe

Wie du schon siehst kannst du für Bratkartoffeln und Kartoffelsalat festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln verwenden. Auf keinen Fall sind mehlige Kartoffeln geeignet. Dann werden die Kartoffeln nämlich matschig und nicht schön kross.

Ebenso solltest du keine festkochenden Kartoffeln verwenden um einen lockeren Kartoffelstampf zuzubereiten. Möchtest du einfach nur Salzkartoffeln als Beilage machen, dann ist es wohl eher Geschmackssache, welche Kartoffelsorte du verwendest.

Der Eierkauf:
Anhand des aufgedruckten Codes kannst du nicht nur die Herkunft erkennen, sondern auch die Haltungsform des Huhns ablesen. Ist die erste Zahl eine 0 so stammt das Ei von einem Biohuhn. Die 1 steht für Freilandhaltung und eine 2 für Bodenhaltung.

Bei Bio- oder Freilandhaltung haben die Hennen freien Auslauf und mehr Platz. Der entscheidende Unterschied liegt hier beim Futter, welches bei der Biohaltung aus ökologischem Anbau stammen muss.

Dass Bodenhaltung nicht wirklich das ist, was wir uns bildlich darunter vorstellen ist manchmal schwer zu glauben. Denn hier sitzen die Hennen eng nebeneinander im Stall auf Stangen und haben nur einen kleinen Scharrbereich mit Streu.

Es folgt ein Ländercode für das jeweilige Land in dem die Henne ihre Eier legt. Anhand der darauffolgenden 7-stelligen Nummer kann nicht nur das Bundesland, sondern sogar der Stall ausfindig gemacht werden.

Die ersten beiden Ziffern stehen für das Bundesland (05 steht zum Beispiel für NRW) und die letzten Ziffern stehen für den Stallbetrieb. Mit online Enkodierungs-Tools kannst du so den Stall deines Eis einfach ausfindig machen.

Außerdem werden Eier in Größenklassen eingeteilt. Dies ist allerdings tatsächlich auf dem Verpackungskarton zu finden. Die Größeneinteilung geht von S bis XL. Für den normalen gebraucht eignen sich Eier in Größe M oder L besonders gut.

Aufbewahrung:
Da sich Eier am besten bei Zimmertemperatur verarbeiten lassen, werden diese bei uns auch nicht gekühlt. Auf der Packung steht ein Mindesthaltbarkeits-Datum und ein Zeitpunkt, ab wann die Eier gekühlt werden sollten. Das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt bei 28 Tage nach dem Legen.

Frische Eier? Oder etwa schon faul?
Du bist dir nicht mehr sicher, bis wann das Ei haltbar ist, oder möchtest einfach nur sichergehen? Dann kannst du folgenden alten Trick anwenden. Das Ei einfach in ein Gefäß mit Wasser (Glas oder Schale) legen, sodass das Ei vom ganzen Wasser bedeckt ist.

Bleibt das Ei am Boden liegen, ist es noch sehr frisch. Bleibt es am Boden, stellt sich allerdings auf, also mit einer Spitze nach oben, so ist es zwar noch genießbar, sollte aber bald verarbeitet werden. Schwimmt das Ei an der Wasseroberfläche, ist es verdorben und sollte besser nicht mehr verspeist werden.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Ei roh oder bereits gekocht ist, lege es auf einen Tisch und drehe es wie einen Kreisel. Dreht es sich schnell, so ist es bereits gekocht. Ein rohes Ei „eiert“ etwas und ist deutlich langsamer.

Zucker wird auch in herzhaften Gerichten verwendet. Das verhindert, dass eine unangenehme Säure zu sehr dominiert und wirkt gleichzeitig gegen Bitterstoffe an.

Also immer wenn du Säure oder säurehaltige Lebensmittel, wie Tomaten, Essig oder Wein verwendest, solltest du eine Prise Zucker hinzugeben. Der weiße Industrie-Zucker ist aber nicht die einzige Möglichkeit Süße an dein Gericht zu bringen.

Der weiße Zucker, den wir im Haushalt kennen, stammt aus heimischen Zuckerrüben und besteht zu 100 % aus Saccharose. Rohrzucker stammt aus tropischem Zuckerrohr und ist mit dem Rübenzucker vergleichbar.

Bei beiden gibt es den Zucker in weißer Form, dann wurde der Zucker gewaschen und raffiniert, sodass wenig Aschegehalt zurückbleibt. Brauner Zucker, egal ob aus der Zuckerrübe oder Rohrzucker, wurde einfach nicht bis zum letzten Schritt gewaschen und enthält einen höheren Aschegehalt. Daher die braune Farbe.

Agavendicksaft und Agavensirup werden oft als Alternative für Zucker verwendet. Der abgezapfte Saft von Agaven wird zu Sirup eingekocht und besteht aus Fructose und Glucose.

Agavensaft ist deshalb so beliebt, weil er den niedrigsten Wert des gylkämischen Index’ aufweist. Das ist der Wert, der angibt, welche Wirkung ein kohlenhydrathaltiges Nahrungsmittel auf den Blutzuckerspiegel hat. (Achtung: fruktoseintolerante Menschen sollten aufpassen, da der Dicksaft einen hohen Fruktoseanteil hat).

Zum Süßen in der Küche kannst du auch Honig verwenden. Dieser ist zwar auch ungesund, wie normaler Zucker, aber bringt zumindest noch weitere Nährstoffe wie Mineralstoffe und Proteine mit sich.

Außerdem ein erfreulicher Aspekt: Anders wie beim Agavendicksaft, kannst du Honig meist aus deiner Region kaufen.

Hier ein kleiner Überblick über die einzelnen Beef-Cuts, oder auch Fleisch-Teilstücke von Huhn, Rind und Schwein.

Falls du ein Fleischthermometer besitzt, kannst du dich an folgenden Temperaturen orientieren um dein Fleisch optimal zu garen:

Teilstück Medium (Rosa) Well Done (Durch)
Rinderfilet 55 °C – 58 °C 60 °C – 65 °C
Hüftsteak 56 °C 60 °C
Rinderbraten 70 °C 80 °C – 85 °C
Schweinefilet 58 °C 65 °C
Schweinerücken 65 °C – 70 °C > 70 °C
Schinken (Braten) 65 °C – 68 °C 75 °C
Gans 75 °C – 80 °C 90 °C – 92 °C
Entenbrust 62 °C – 65 °C > 65 °C
Hähnchen / Grillhähnchen 80 °C
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